West Side Story

WEST SIDE STORY – No. 1 Greatest Musical of All Time (THE TIMES)

Das provokante Fingerschnippen der Straßengangs, das Aufheulen der Polizeisirenen, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks, ewige Liebe und verhängnisvolle Feindschaft in den heruntergekommenen Hinterhöfen der West Side – nur  wenige Töne der weltberühmten Kompositionen Leonard Bernsteins wie Maria, Tonight, Somewhere, America und I Feel Pretty genügen, um Bilder wie diese wachzurufen. Bilder cooler Jungs und heißer Mädchen in den letzten Sommertagen Manhattans. Bilder von Mambo, Jazz und Rock’n’Roll, der mitten ins Herz trifft, wo Liebe blind macht für alle Hindernisse.

Mit der Broadway-Premiere 1957 definierte West Side Story musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Die mit zehn Oscars ausgezeichnete Verfilmung machte das Musical einem Millionenpublikum bekannt. Bis heute steht West Side Story als unangefochtene Nummer 1 des amerikanischen Musiktheaters für sich: mutig, realistisch und so brisant wie am ersten Tag. Die preisgekrönte West Side Story-Inszenierung von Joey McKneely, die weltweit als einzige die Originalchoreografie von Jerome Robbins zeigt, ist nun erneut auf Welttournee und  gastiert an zahlreichen internationalen Theater- und Opernhäusern, u. a. in Auckland, Bangkok, Bratislava, Den Haag, Dubai, Dublin, Hong Kong, Istanbul, Manila, Muscat, Paris, Prag, Singapur, Wien und Tokio sowie an ausgewählten Konzerthäusern im gesamten deutschsprachigen Raum.

Niemand vor Jerome Robbins hat die Sehnsüchte, die Ängste und das Ungestüm der Jugend so zeitlos und authentisch in Tanz gebannt wie es ihm in seinen Choreografien zu West Side Story gelang. Und kein Choreograf vor ihm hatte künstlerisch vergleichbares geleistet. Denn nicht nur Leonard Bernstein betrat damals mit seiner Komposition Neuland. Robbins tat es ihm gleich und machte seine Choreografie zu einem wesentlichen Teil der Erzählung. Erst im Zusammenspiel dieser beiden Elemente – Bernsteins Musik und Robbins Choreografie – entfaltet West Side Story ihre ganze Kraft. Sie aus einem Guss zu präsentieren ist ein besonderes Unterfangen. Dem Choreografen und einstigen Eleven von Jerome Robbins, Joey McKneely, ist dies in beeindruckender Weise gelungen. In seiner Inszenierung wirkt West Side Story so frisch und dynamisch, als hätte sie erst gestern Premiere gefeiert.

Das liegt nicht zuletzt an den jungen, in New York gecasteten Darstellern. Sie agieren als lebten sie ganz in diesem einzigartigen Werk, das tänzerische, musikalische und darstellerische Höchstleistungen verlangt. Und sie tun es mit technischer Brillanz und umwerfender Energie, jener Energie, die sich langsam im Innersten zusammenballt, wächst, jede Faser bis in die Finger- und Zehenspitzen durchdringt und – PAH! – plötzlich explodiert. Das satte Klangbild, welches dieses einzigartige Meisterwerk erfordert, bringt das Orchester unter der versierten musikalischen Leitung des Bernstein-Schülers und renommierten Dirigenten Donald Chan zur vollen Geltung.

Weltweit, von London über Paris bis Sydney und Berlin, sorgte West Side Story in dieser gefeierten Inszenierung bereits für ausverkaufte Häuser und wurde für Londons renommiertesten Theaterpreis, den Laurence Olivier Award, nominiert. Das Hamburger Abendblatt jubelte: „Diese West Side Story aus New York ist mit der Leidenschaft der Jugend gespielt und getanzt – und begeistert!“ So hochemotional und spannungsgeladen ist das grandiose Meisterwerk sonst nirgends zu erleben.

 

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