Alvin Ailey American Dance Theater

Die legendäre Tanzcompany gastiert in Deutschland und der Schweiz

„Diese Company ist eine unaufhaltsame Naturgewalt”, schwärmt nicht nur The New York Times. Wie niemand sonst begeistert das Alvin Ailey American Dance Theater durch unnachahmliche Schönheit und unbändige Kraft – und das seit über 50 Jahren! Kein Wunder, die Tänzerinnen und Tänzer feiern mit tiefem Ausdruckvermögen und herausragender Beweglichkeit das moderne Erbe des amerikanischen Tanzes – berührend, mitreißend und mit ihrer ganzen Seele.

Alvin Aileys Revelations im Rahmen eines vierteiligen Programms
Die legendäre New Yorker Company gastiert mit handverlesenen Stücken aus ihrem umfangreichen Repertoire an sechs renommierten Häusern in Deutschland und der Schweiz – mit einer tänzerischen Bandbreite, die von Modern Dance bis Ballett und Hip-Hop reicht. Im Zentrum jedes Abends steht Alvin Aileys Meisterwerk Revelations. Der Klassiker führt tief in den Süden Amerikas und zelebriert das afroamerikanische Erbe in Bildern von zeitloser Schönheit und Eleganz. Drei weitere Werke ergänzen die Programme und machen das Publikum mit einer neuen Arbeit von Rennie Harris, sowie Werken von Company-Chef Robert Battle, Paul Taylor und Ronald K. Brown bekannt.

Das Programm in Basel, Mannheim, Hamburg, Frankfurt (Trailer):

  • Open Door, Choreografie: Ronald K. Brown (2015), Deutschlandpremiere: 01.08.2017
  • Piazzolla Caldera, Choreografie: Paul Taylor (1997), Schweizpremiere: 25.07.2017
  • Takademe, Choreografie: Robert Battle (1999)
  • Revelations, Choreografie: Alvin Ailey (1960)

Das Programm in Köln und München (Trailer):

  • Four Corners, Choreografie: Ronald K. Brown (2013), Deutschlandpremiere: 08.08.2017
  • Exodus, Choreografie: Rennie Harris (2015), Deutschlandpremiere: 08.08.2017
  • Takademe, Choreografie: Robert Battle (1999)
  • Revelations, Choreografie: Alvin Ailey (1960)

Die Stücke im Detail

Open Door: Reisen nach Kuba sind die Inspirationsquelle für Ronald K. Browns Open Door, einer Choreografie für zehn Tänzerinnen und Tänzer. Zur pulsierenden Musik des Afro Latin Jazz Orchestra spannt sich der Bogen von der feurigen Salsa bis zu den Riten um den Santería-Gott Elegba.

Four Corners führt auf eine hoffnungsvolle und mythische Reise: Vier Engel halten die vier Winde an vier Ecken der Welt. Ronald K. Brown verbindet Modern Dance mit westafrikanischen Einflüssen und folgt elf Tänzerinnen und Tänzern bei ihrer Suche nach dem friedlichen Leben. Eine kraftvolle und hoffnungsvolle Choreografie, die die herausragenden Solisten als Interpreten eines einzigartigen Erzählstils zeigt.

Piazzolla Caldera von Paul Taylor ist ein sinnliches Exposé des Tangos – neu interpretiert und weitergeführt mit Modern Dance. In einem schummrigen Club stoßen Männer und Frauen in knisternden Duetten und Trios in vielfältigen Kombinationen aufeinander – treffen sich in einer Serie glühender Begegnungen, die so spielerisch wie haltlos sind.

Exodus: Hip-Hop ist für den Choreografen Rennie Harris „eine Feier des Lebens“ und die urbane Subkultur ist Ausgangspunkt für sein spannendes Werk. In Exodus erzählt er vom Aufbruch aus Trägheit und Desinteresse als erstem Schritt zur Erleuchtung.

Takademe von Robert Battle nutzt Humor und empordrängende Bewegung für ein kluges temporeiches Spiel mit dem indischen Kathak-Tanz. Der rhythmische Silbengesang der jazzigen Komposition findet seine Entsprechung in klaren Formen und impulsiven Sprüngen. „Battles Name gehört auf die Liste der brillanten Solochoreografen wie Isadora Duncan, Ruth St. Denis und Ted Shawn.” The Los Angeles Times

Revelations ist ein Stück für ein außergewöhnlich großes Modern Dance Ensemble. Dieses Schlüsselwerk seines Schaffens choreografierte Alvin Ailey im Alter von nur 29 Jahren. Schnell wurde Revelations zum Klassiker und unzählige Male auf der ganzen Welt gezeigt. Heute ist dieser Meilenstein der Tanzgeschichte einer der Höhepunkte des Company-Repertoires. Zu traditionellen Gospels wie „Wade in the Water“ und „Rocka My Soul in the Bosom of Abraham“ führt Alvin Aileys Meisterwerk aus dem Jahr 1960 tief in den Süden Amerikas und zelebriert das afroamerikanische Erbe in Bildern von zeitloser Schönheit und kraftvoller Eleganz.

Botschafter des Tanzes
„Dance is for everybody“ – mit einer klaren Vision haben Alvin Ailey und seine Tänzer vor über 50 Jahren die Wahrnehmung des amerikanischen Tanzes für immer verändert. Bislang begeisterte die New Yorker Company 25 Millionen Zuschauer in 71 Ländern und wurde unlängst für einen der begehrten Olivier Awards nominiert. Der US-Kongress verlieh dem Alvin Ailey American Dance Theater den Titel Cultural Ambassador to the World. Damit würdigte er die Verdienste für die afroamerikanische Kulturgeschichte und das moderne amerikanische Tanzerbe. Bis heute lebt das Vermächtnis des Tanz-Visionärs in seiner Company weiter, dem Alvin Ailey American Dance Theater.

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